📘 Wissenswertes
Ein altes Haus mit Charakter
Das Gebäude liegt am besten Platz in Niedernondorf, zwischen Ortsbach und Zubringerbach, auf einem sehr trockenen Grundstück neben einer ehemaligen Sumpfwiese, die der Nachbar vor langer Zeit drainagiert hat.
Viele Generationen wuchsen hier auf. Der Mittelpfeiler im großen Raum (EG) erinnert an die vorchristliche Zeit: Die zwei Oberflächen-Granitsteine, aus denen er besteht, sehen exakt wie Menhire aus. Ich habe sie freigelegt und von einem Steinmetz reinigen lassen, sodass sie nun vollständig sichtbar sind.
Granit & Mauern
Die meisten Wände im Erdgeschoss bestehen aus massiven Granitsteinen, verbunden mit Lehm, und sind etwa einen Meter dick. Brandspuren, die beim Freilegen sichtbar werden, erinnern an den Brand von 1622 im Dreissigjährigen Krieg. Der im 19. Jahrhundert erbaute Vorderteil mit Küche und Keller ist moderner gemauert.
Gewölbe
Die alten Räume im EG zeigen wunderschöne Gewölbemauerei. Die ehemalige Schlosstaverne mit Greißlerei wurde von den Einheimischen als „Das Gwölb“ bezeichnet.
Besitzerhistorie
2003 kaufte ich von Traude Heimberger das Haus. Sie hatte es von ihrem kinderlosen Bruder geerbt, der in den 1970er Jahren bereits Renovierungen durchgeführt hatte. Er installierte eine Kombi-Gastherme mit Heizkörpern im EG, gespeist von einem Flüssiggastank. Dieses System habe ich beim Einzug übernommen und weiter ausgebaut.
Modernisierung & Infrastruktur
- Anschluss an den Ortskanal und an die Erdgasleitung
- Neue Heizkörper im Obergeschoss
- neue Pelletsheizung installiert (2024)
- Glasfaserkabel über Dachboden ins OG verlegt (2024)
- Thermische Sanierung, Mauertrockenlegung
- Küchenherd mit zusätzlichem Zug ergänzt
MIRAKULI – Nutzung EG
Im EG betrieb ich ein Yoga- und Ayurveda-Zentrum: Der große Raum diente als Übungsraum, der Gästebereich als Aufenthaltsbereich.
FAMILIE
Im ehemaligen Festsaal im OG wurden 2003 und 2006 unsere beiden Kinder geboren. Ihre Mutter ist inzwischen verstorben, und die Kinder leben nun eigene Wege. Das Haus steht daher zum Verkauf.


